Anknüpfend an unsere vorherige Folge zu Fehlzeiten betrachten wir die Ergebnisse des aktuellen HR-Reports 2026, der sich eingehend mit der Leistungskultur und der Leistungsgesellschaft auseinandersetzt. Wir differenzieren zwischen bloßer Anstrengung, individueller Leistungsbereitschaft (Wollen), Leistungsfähigkeit (Können) und den nötigen Rahmenbedingungen (Dürfen).
Gemeinsam ordnen wir die Studienergebnisse ein und beleuchten die Kluft zwischen der Wahrnehmung der Beschäftigten, für die Leistung oft das verlässliche Erreichen von Zielen bedeutet und dem öffentlichen Narrativ, das meist Top-Performer und das Gehen der „Extrameile“ in den Vordergrund stellt. Zudem diskutieren wir, welche Rolle Anreizsysteme, Führungskulturen und Arbeitsbedingungen in Krisenzeiten spielen, wie sich der Leistungsbegriff im Zeitalter von KI verändert und warum eine differenzierte Debatte über unsere Wohlstandsgrundlagen essenziell ist.
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